Stadtkernsanierung

Große Pläne zur Erneuerung der Stadtmitte Güglingens wurden in den 1970er Jahren und 80er Jahren Stück für Stück in die Tat umgesetzt. Heute zeigt sich das Herz der Stadt mit Fachwerk und Kunst im öffentlichen Raum.

Stadtkernsanierung

Im Jahre 1188 wird Güglingen erstmals urkundlich erwähnt. In der seitherigen Geschichte haben die Stadtbrände 1849/50 und der Wiederaufbau das Ortsbild einschneidend verändert.
In unserer Zeit setzt die in den siebziger Jahren begonnene und Mitte der achtziger Jahre abgeschlossene Sanierung des Stadtkerns wiederum neue Akzente und schafft viele Möglichkeiten für weitere Entwicklungen.

 

Ziel der Planung, die federführend von Architekt BDA Dipl.-Ing. Heinz Rall und seinen Partnern vom ersten Federstrich bis zum fertigen Bauwerk entwickelt und begleitet worden ist, war die Erhaltung von Gebäuden mit stadtbild-prägender Wirkung sowie die Integration neuer Bauten in die Grundstruktur des gewachsenen Ortsbildes.

Dabei sollte ein Stadtraum entstehen, dessen Erlebniswert nicht in erster Linie im innovativen Architekturkonzept, sondern in seiner atmosphärischen Gesamtwirkung liegt.


Die Integration von Kunst im Stadtraum, historischen Erinnerungsstücken und kunsthandwerklichen Arbeiten war für die Architekten ein wichtiges Hilfsmittel für die Signifikanz dieses Stadtbildes.
 

Erste Gedanken zur Erneuerung des Stadtkerns wurden 1969 vom damaligen Bürgermeister Manfred Volk entwickelt. Am 25. Januar 1972 hat der Güglinger Gemeinderat förmlich vorbereitende Untersuchungen für das Sanierungsverfahren beschlossen. Güglingen gehörte damit ab 1973 zu den Spitzenreitern der Stadtsanierung im ländlichen Raum Baden-Württembergs und wurde mit verschiedenen Sanierungsprogrammen von Bund und Land unterstützt.

 

Wie sich der Stadtkern von Güglingen verändert hat, können Sie nicht nur in Wort und Schrift nachvollziehen. Weitere Eindrücke können Sie auch unter Kunst im Stadtraum gewinnen.