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Amtlich Güglingen

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Amtlich Güglingen

Amtlich Güglingen | 03.11.2026

Aus dem Archiv

Dieses Mal haben wir ein modernes Foto und ein historisches Datum: Am 3. November 1850 wurde unsere Kirche wieder eingeweiht. Sie war dem ersten großen Güglinger Stadtbrand in der Nacht zum 7. März 1849 zum Opfer gefallen, bei dem der Kirchturm wie eine helle Fackel gebrannt hat. Beim Aufbau der neuen Kirche im Jahre 1850 wurde in den Grundmauern ein römischer Viergötterstein gefunden, der zu einer Jupitergigantensäule gehört haben dürfte, ist aus einem Artikel von Gerhard Aßfahl aus dem Heft 1/2 des Zabergäuvereins, Jahrgang 1982, zu erfahren. Vermutlich stammte diese Säule von einem römischen Gutshof, was auf ein hohes Alter der Vorgängerkirche(n) schließen lässt. Das Gotteshaus, das abgebrannt ist, war eine Barockkirche, die am 18. August 1762 geweiht worden ist. Laut einem Pfarrbericht aus dem Jahr 1828 sei die Kirche auf dem Markt hell, geräumig, trocken und zum Predigen treffliche geeignet. Leider schlug im August 1828 ein Blitz in den Turm ein, der das Gebälk entzündet und einen Teil der Gipsdecke beschädigt hat. Die Mauritiuskirche, wie wir sie heute kennen, wurde unter der Führung von Architekt Heinz Rall in den Jahren 1976 bis 1977 renoviert.