Achtung: halbseitige Straßensperrung im Zuge von Kabelarbeiten an der „Weinsteige“ in Güglingen vom 19.08. bis 10.09.2026
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TSV Pfaffenhofen | 04.09.2026
Joachim Rapp, der am Mittwoch auf dem Pfaffenhofener Friedhof zu Grabe getragen wurde, hat beim TSV Pfaffenhofen und im Fußball-Bezirk Bemerkenswertes geleistet. In der Rangliste der TSV-Fußballer steht er mit 509 Spielen als eisenharter Verteidiger heute noch in der Spitzengruppe. Als Ausschussmitglied und Fußball-Jugendleiter brachte sich „Aki“, wie ihn alle nannten, in die Vereinsarbeit ein. Von 1970 bis 1983 verantwortete er als Kassier das Finanzwesen.
Es war die Zeit, als unter der Führung des langjährigen Vorsitzenden Manfred Kolb das Sportgelände im Tal entstand. Wie dieses von der neuen Generation bis heute weiterentwickelt wird, hat Aki Rapp bis zum Schluss mit Interesse und Freude verfolgt, wohnte er doch nur einen Steinwurf entfernt.
Insgesamt 35 Jahre lebte er seine Fußball-Leidenschaft im Bezirk Unterland aus. Als Schiedsrichter hat Rapp von 1975 bis 1999 rund 700 Spiele bis zur Bezirksliga geleitet. Mit der Schiedsrichter-Ehrennadel und die Verbands-Ehrennadel (jeweils in Silber) wurde sein Engagement gewürdigt.
1979 hatte er zusätzlich das Amt des Staffelleiters der Kreisliga übernommen. 1998 kam noch die Bezirksliga Unterland hinzu Er hat den Kontakt zu den Vereinen gepflegt, Spielpläne erstellt und am Ende der Saison den Aufsteigern die Meisterwimpel überreicht. In dieser Zeit schafften auch die Fußballer des TSV Pfaffenhofen zweimal (2003 und 2006) den Sprung in die Bezirkliga. (ewa)