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Amtlich Güglingen

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Amtlich Güglingen | 24.07.2026

Naturparkzentrum in Zaberfeld geschlossen

Das Naturparkzentrum an der Ehmetsklinge in Zaberfeld bleibt bis auf Weiteres geschlossen.

Bei der Reparatur eines Hagelschadens haben Handwerker erhebliche Schäden an der Dachkonstruktion entdeckt. Weil die Sicherheit aufgrund des Schadens derzeit nicht uneingeschränkt gewährleistet werden kann, hat Zaberfelds Bürgermeisterin Diana Danner – zugleich Naturparkvorsitzende - entschieden, das 18 Jahre alte Gebäude aus Sicherheitsgründen bis auf Weiteres zu schließen. „Die Sicherheit der Besucherinnen und Besucher hat Vorrang. Wir suchen mit Hochdruck nach einer tragfähigen Finanzierung für die Sanierung“, so Danner. Die Gemeinde ist derzeit nicht in der Lage, diese Kosten allein zu tragen. Die Gemeinde ist Eigentümerin des Gebäudes und vermietet es an den Naturpark.

Wann die Sanierung beginnen und das Zentrum wieder öffnen kann, lässt sich derzeit nicht abschätzen. Von der Schließung ist nicht nur die Ausstellung betroffen. Auch die Geschäftsstelle des Naturparks Stromberg-Heuchelberg befindet sich in dem Gebäude. Für die Mitarbeitenden wird derzeit ein geeignetes Ausweichquartier gesucht, damit die Arbeit des Naturparks, vom Monitoring der Bechsteinfledermaus über Naturparkmärkte oder die Kooperation mit Naturparkschulen und -kindergärten bis hin zu Aktionstagen und den Angeboten der Naturparkführer weitergeführt werden kann. Auch der Naturerlebnistag am 20. September soll nach Möglichkeit stattfinden, etwas reduziert als reine Außenveranstaltung. Viele Projekte und Veranstaltungen außerhalb des Naturparkzentrums können weiterhin stattfinden.

Zum Hintergrund:

Als eine Dachdeckerfirma Hagelschäden reparieren wollte, stellte sie fest, dass die Holzverschalung unter der Dachfolie großflächig beschädigt ist. Dadurch kann die Tragfähigkeit statisch wichtiger Bauteile beeinträchtigt sein. Vor einer Sanierung ist deshalb eine statische Prüfung erforderlich. Voraussichtlich müssen die Dachabdichtung und die schadhafte Holzverschalung vollständig entfernt werden.

Die Gemeinde rechnet nach derzeitigem Stand mit Kosten von rund 350.000 Euro. Naturparkvorsitzende Danner führt Gespräche auf verschiedenen politischen Ebenen. Ziel ist es, gemeinsam eine Finanzierung zu finden.