Obst- und Gartenbauverein Güglingen | 23.03.2026
Schnitt der Rosen
Das Ende der Frostperiode ist ein guter Zeitpunkt für den Rosenschnitt, da sich die erfrorenen Partien gut erkennen und entfernen lassen. Eine Regel lautet, wenn die Forsythien blühen, kann man Rosen schneiden. Beetrosen werden auf ca. 5 Knospen zurückgeschnitten, um den Neutrieb zu fördern, an dem die Blüten sitzen. Bei Trockenheit sind die Rosen gut zu wässern. Eine Startdüngung mit ca. 3l reifem Kompost pro m² ist empfehlenswert. Achten Sie bei der Pflanzenauswahl auf robuste Sorten. Ein gute Orientierung bietet das ADR – Prädikat. Die Allgemeine Deutsche Rosenneuheitenprüfung (ADR) hat die Sorten zuvor ausführlich getestet. Die Prüfung orientiert sich an Merkmalen wie Wirkung der Blüte, Duft, Wuchsform, Reichblütigkeit, Winterhärte. Das wichtigste Bewertungskriterium ist die Widerstandsfähigkeit gegenüber Blattkrankheiten.
Erste Freilandsaaten im Gemüsebeet
Nachdem die ersten Gemüsekulturen bereits im Gewächshaus gedeihen, macht der durch die Frühlingssonne aufgewärmte Boden nun auch Freilandsaaten von Spinat, Erbsen, Möhren, Radieschen und Schnittsalat möglich. Wenn Sie sicher gehen wollen, dass die kleinen Sämlinge nicht dem Frost zum Opfer fallen, bedecken Sie die Aussaat mit einem Vlies.
Brombeeren und Himbeeren schneiden
Spätestens jetzt werden die "abgetragenen" Ruten von Brom- und Himbeere direkt am Boden abgeschnitten. Herbsthimbeeren (z. B. 'Autumn Bliss') lassen sich auch einjährig ziehen, das heißt, alle Ruten werden komplett abgeschnitten und die Früchte dann ab Spätsommer an den neu austreibenden Ruten geerntet.
Herausgeber: Gartenkalender-Newsletter der Ulmer Fachzeitschriften Obst & Garten, GartenPraxis, und Landesverband für Obstbau Garten & Landschaft Baden-Württemberg e.V. (LOGL). Link: https://www.gartenkalender-online.de/