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Amtlich Güglingen

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Amtlich Güglingen | 03.03.2026

Güglingen rüstet sich für den Krisenfall

Die Stadt Güglingen intensiviert ihre Vorbereitungen auf mögliche Krisensituationen. In enger Kooperation mit der EnBW Energie Baden-Württemberg AG führte die Stadt Güglingen kürzlich ihre zweite Stabsrahmenübung durch. Ziel der Übung war es, besser auf potenzielle Krisen vorbereitet zu sein, Strategien zur Krisenbewältigung zu optimieren und die Handlungsfähigkeit im Ernstfall zu stärken. Solche Prozesse zu üben, gewinnt angesichts der zunehmenden Schadensereignisse und auch der geopolitischen Lage zusätzliche Bedeutung.

Bei der Übung hat sich das Krisenstabsteam um Bürgermeister Michael Tauch verschiedenen fiktiven Bedrohungslagen und Szenarien gestellt. Es galt realitätsnahe Lösungsansätze für den Krisenfall zu entwickeln und die Zusammenarbeit innerhalb des Krisenstabs zu festigen. Dabei ist jedem Mitglied des Stabs gemäß der Stabsordnung eine klare Aufgabe zugewiesen, die unabhängig von der regulären Funktion im Rathaus bekannt sein und geübt werden muss.

Die Stabsrahmenübung baut auf dem bereits erarbeiteten Krisenmanagement-Konzept und dem Handbuch auf, welches die Stadt Güglingen in Zusammenarbeit mit der EnBW entwickelt hat. Auch die Erkenntnisse aus der ersten Übung flossen mit in das Übungsprozedere ein. „Im Krisenfall müssen wir schnell und professionell handeln. Dies ist nicht nur unsere Pflicht, sondern auch der Anspruch der Bürgerinnen und Bürger der Stadt Güglingen. Die Handlungsfähigkeit in Krisensituationen aufrecht zu erhalten, hat höchste Priorität. Mit der erneuten Übung haben wir den nächsten Schritt gemacht, um die Abläufe in der Praxis weiter zu professionalisieren und eine gewisse „Routine“ zu entwickeln“, betont Bürgermeister Tauch

„Die Stabsrahmenübung hat uns wieder wertvolle Einblicke in die Dynamik und die spezifischen Anforderungen der Krisenstabsarbeit gegeben. Wir konnten unser Krisenhandbuch direkt in der Praxis testen und weitere wichtige Erkenntnisse für zukünftige Szenarien gewinnen“, so Patrick Fadda, Leitung Sachgebiet Sicherheit und Ordnung. „Die Erfahrungen vergangener Ereignisse, wie beispielsweise extreme Wetterlagen und die aktuelle kosmopolitische Lage, unterstreichen die Notwendigkeit einer umfassenden Krisenvorsorge. Regelmäßige Schulungen und Übungen sind daher unerlässlich, um im Ernstfall schnell und effektiv reagieren zu können“, erläutert Fadda weiter.

„Eine fundierte Vorbereitung ist das A und O im kommunalen Krisenmanagement“, erklärt Margot Fritz, Krisenexpertin im kommunalen Krisenmanagement der EnBW. „Krisen treten oft unerwartet auf und erfordern ein schnelles und professionelles Vorgehen der Kommune. Durch geübte Abläufe und Prozesse gewinnt der Krisenstab an Routine und Sicherheit. Wir freuen uns, die Stadt Güglingen mit unserem Know-how in dieser wichtigen Aufgabe weiter unterstützen zu können.“

Auch wenn Güglingen hofft, von tatsächlichen Krisen verschont zu bleiben, sieht Bürgermeister Michael Tauch die Vorbereitung auf mögliche Krisen als unverzichtbar an: „Diese Übung hat unsere Sicherheit im Umgang mit Extremsituationen weiter gestärkt. Wir werden unsere Anstrengungen im Bereich der Krisenprävention kontinuierlich fortsetzen, um unsere Bürgerinnen und Bürger bestmöglich zu schützen.“