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Archivar und ehemaliger Leiter der Mediothek in den Ruhestand verabschiedet

05.11.2019

Am letzten Donnerstag wurde Manfred Göpfrich-Gerweck von BM Heckmann offiziell in den Ruhestand verabschiedet.

Der Ratssaal war zu diesem Anlass gut gefüllt, da neben den aktuellen Kollegen im Rathaus auch zahlreiche ehemalige Wegbegleiter gekommen waren, darunter der Bürgermeister aus Pfaffenhofen Dieter Böhringer sowie Altbürgermeister Wulf-Karl Krafft aus Zaberfeld. Dass diese unter den Gästen waren, hat einen besonderen Hintergrund, der im Rückblick auf die beruflichen Stationen von Göpfrich-Gerweck sichtbar wird.

Im November 1986 nämlich ist der ursprünglich zum Lehrer ausgebildete Germanist und Historiker ins Zabergäu gekommen und wurde damit betraut, zunächst in Zaberfeld das Archiv aufzubauen. Ausgehend von dort ist er über seine Anstellung beim Gemeindeverwaltungsverband dann 1987 nach Güglingen gekommen. Dort gab es in Sachen Archiv viel zu tun. Vor allem die Zusammenführung der Archive aus Frauenzimmern und Eibensbach und Güglingen war eine große Aufgabe. Auch in Pfaffenhofen war er tätig und führte die bestehenden Archive von Pfaffenhofen und Weiler zusammen. Zudem wurde mit ihm der Bildband „Paffenhofen einst und jetzt“ realisiert, erinnert sich BM Böhringer.

Das nach über zwanzig Jahren die Bürgermeister aus dem Oberen Zabergäu zu seiner Verabschiedung kommen, zeigt schon: Er hat seine Sache gut gemacht und damals als langhaariger Uniabsolvent, erinnert sich Krafft, so einen positiven Eindruck hinterlassen hat,  dass man sich gut und gern an die Zeit mit ihm erinnert.  

Auch Manfred Göprich-Gerweck selbst denkt gern an die Arbeit in den Archiven des Oberen Zabergäus zurück und gab bei seiner Verabschiedung auch die eine oder andere Anekdote aus dieser lang vergangenen Zeit zum Besten.

 

Für Güglingen waren Sie ein richtiger Glücksfall, so Heckmann. Neben dem Aufbau des Archives ging nämlich auch der Aufbau der Mediothek auf sein Konto. Im März 1998 wurde er Leiter der neuen Einrichtung, die im April desselben Jahres eröffnet wurde und die er zu einer wichtigen Anlaufstelle auch über Güglingen hinaus gemacht hat.

Mit zahlreichen Veranstaltungen bereicherte er über zwei Jahrzehnte mit Lesungen und Konzerte auch das Kulturprogramm der Stadt.  Die beiden letzten Jahre verbrachte er dann noch einmal im Archiv und kümmerte sich gemeinsam mit Thomas Kohler um den Umzug desselben in den Deutschen Hof. Auch bei den verschiedenen Jubiläen, zuletzt 150 Jahre Feuerwehr, machte sich Göpfrich-Gerweck vor allem um die Festschriften sehr verdient. Auch zukünftig hat er trotz Ruhestand weiterhin Mithilfe in historischen und Archivfragen versprochen, freut sich Heckmann.

Der Bürgermeister bedankte sich sehr herzlich für Göpfrich-Gerwecks großen Einsatz für die Stadt Güglingen und wünscht ihm und seiner Familie alles Gute für den neuen Lebensabschnitt.

Von Seiten der Kollegen überreichte Tanja Scheid eine in Stein gemeißelte Erinnerung an die Zeit in Güglingen. Die Replik des Reliefs der Göttin Epona ist im Foyer der Herzogskelter eingelassen und wird nun sozusagen zurück ins „römische Reich“ gebracht, verrät der Beschenkte. Er möchte den Stein, den er sich gewünscht hat, nämlich in sein Urlaubsdomizil nach Italien bringen, wo er nun sicherlich mehr Zeit verbringen wird.

Die Zeit bei der Stadt Güglingen war wunderschön, sagt er selbst zum Abschied und dankte seinerseits den Kolleginnen und Kollegen. Sie hätten immer scheinbar etwas Mitleid mit ihm gehabt, wenn er  im Keller, im Dach oder einer staubigen Kammer an den Akten saß. Er habe sich aber an diesen Orten immer sehr wohl gefühlt, sodass Mitleid da eigentlich völlig fehl am Platz gewesen sei, gibt er schmunzelnd zu.

 

 

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