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Konstituierende Sitzung des Gemeinderats

17.07.2019

Zu Beginn der feierlichen Gemeinderatssitzung am letzten Dienstag mussten zunächst weitere Stühle in den Sitzungsaal gebrachte werden. So groß war der Andrang bei der Verabschiedung der ausscheidenden Stadträte und der Einsetzung der neu gewählten.

Neben interessierten Bürgerinnen und Bürgern und zahlreichen Angehörigen der Stadträte  waren Vertreter der Schulen, der Kirchen, der Gemeinden, sowie Alt-Bürgermeister Klaus Dieterich und Ehrenringträger Ulrich Herzog in den Ratssaal gekommen. Der Saal sei in gewisser Weise auch das Wohnzimmer des Gemeinderats, so Bürgermeister Heckmann, weswegen er sich für die Verabschiedung der ausscheidenden Stadträte für diesen Ort entschieden habe. Vor dem Abschied standen aber zunächst eine ganze Reihe Ehrungen auf der Tagesordnung.

 

Verleihung der Ehrennadeln des Gemeindetags Baden-Württemberg

„Mit der Verleihung der Ehrennadel und Ehrenstelen möchte der Gemeindetag die große Wertschätzung  für die Tätigkeit und das Wirken der Mitglieder der Gemeinderäte in Baden-Württemberg ausdrücken.“

 

 

Für 10 Jahre Mitgliedschaft im Gemeinderat erhielten die Ehrennadel Markus Bosler und Stefan Ernst. Die Ehrennadel für 20 Jahre erhielten Helmut Barth, Edgar Bruder, Friedrich Sigmund und Dr. Wilhelm Stark.

Schließlich erhielten Beate Bäzner-Daubenthaler und Markus Xander die Ehrenstele für 25 und 30 Jahre, die die beiden für den Güglinger Gemeinderat tätig sind.

 

Auch einen Beschluss hatte das Gremium in seitheriger Zusammensetzung noch zu fassen. Es wurde festgestellt, dass bei den bei der Wahl am 26. Mai 2019 gewählten Gemeinderäten keine Hinderungsgründe gemäß § 29 Gemeindeordnung bestehen.

 

Sieben seitherige Mitglieder beendeten auf eigenen Wunsch im Mai ihre zum Teil jahrzehntelange Arbeit für die Bürgerinnen und Bürger und zum Wohle der Stadt und stellten sich nicht mehr zur Wahl.  Dies nahm Ulrich Heckmann zum Anlass, in Bildern Revue passieren zu lassen, was allein in den letzten fünf Jahren alles beschlossen, angepackt, umgesetzt, diskutiert und unternommen wurde. 76 Mal tagte der gesamte Gemeinderat und 57 Mal die Ausschüsse. Dabei wurden 1399 Tagesordnungspunkte behandelt und 882 Sitzungsvorlagen waren zu studieren.

Hinzu kamen zahlreiche Besichtigungen, Waldbegehungen, Wanderungen, Einweihungen und vieles mehr.

 

Diese eingesetzte Zeit spiegelt sich in der positiven Entwicklung der Stadt wider. Viele Bauprojekte wurden umgesetzt, Gewerbe- und Wohngebiete erschlossen, große Schritte im Bereich Bildung und Betreuung gegangen, um nur einige wenige Punkte zu nennen.

Der Gemeinderat habe durch seine Arbeit maßgeblich mit die Weichen dafür gestellt, dass diese Entwicklungen weitergehen können. Auf diesen Anteil können alle Beteiligten stolz sein, so Heckmann und er sei sich sicher, dass der neue gewählte Gemeinderat, den Auftrag der Wähler, Verantwortung für die weiteren Entwicklungen zu übernehmen, gerne annehmen.

 

 

Helmut Barth, Edgar Bruder, Werner Gutbrod, Andrea Muth, Markus Bosler, Simone Stengel und Dr. Wilhelm Stark scheiden aus dem Güglinger Gemeinderat aus.

Mit seinem herzlichen Dank für ihre Arbeit verabschiedete das Stadtoberhaupt die sieben Personen mit einem Geschenk sowie der Verdienstmedaille der Stadt Güglingen.

 

Die Fraktionssprecher Markus Xander, Joachim Esenwein und Marianne Giebler verabschiedeten ihrerseits die Fraktionsmitglieder mit Worten des Dankes, ein paar persönlichen Erinnerungen und natürlich einem passenden Geschenk.

Nach einigem Stühlerücken war es dann endlich für die „Neuen“ soweit, zum ersten Mal ihre Plätze im Ratsrund einzunehmen.

 

 

Wer wieder oder neu für den Gemeinderat unserer Stadt kandidiere, so Heckmann, verdiene dafür großen Respekt, da für viele Menschen die Heimatgemeinde und was dort geschehe nicht mehr im Mittelpunkte stehe. Auch die Auswirkungen der Globalisierung, des Internets, die Mobilität sowie die flexiblen Anforderungen des Arbeitsmarktes tragen ihren Anteil zu dieser Entwicklung bei.

Das Amt selbst koste zudem viel Zeit und Energie und sei so für viele neben Beruf und Familie nicht mehr zu stemmen.  

„Sie treten deshalb heute kein einfaches Amt an“, empfängt das Stadtoberhaupt die frisch gewählte Runde, aber versichert im Anschluss auch: „Dieses Amt ist interessant und bringt auch Freude und Zufriedenheit“.

Es sei das höchste Amt der Kommunalverfassung, auf dass ich Sie verpflichte und unsere Entscheidungen sollen uneigennützig und unparteilich fallen und dabei immer das Interesse der Stadt im Auge behalten, so Heckmann. Er möchte für einen fairen und offenen Umgang untereinander werben, da nur in gemeinsamer Arbeit das Gremium erfolgreich sein könne. Er und seine Mitarbeiter freuen sich auf eine gute Zusammenarbeit und ein konstruktives und offenes Miteinander.

 

Mit der gemeinsam gesprochenen Verpflichtungsformel und dem Handschlag des Bürgermeisters wurden die Stadträte  dann verpflichtet.

Da der Gemeinderat – durch Abschaffung der unechten Teilortswahl – insgesamt geschrumpft ist, wurden trotz sieben ausscheidender Räte nur vier neue Mitglieder begrüßt:

Heike Bäzner, Heike Schmid und Rainer Pfanzler (FUW) und Renate Nowak (BU).

 

Nach diesem ersten feierlichen Teil der Sitzung ging es mit der Wahl der stellvertretenden Bürgermeister für das neue Gremium auch gleich an die Arbeit.

Zum ersten Stellvertreter wurde einstimmig Markus Xander der FUW gewählt.

Beim zweiten Stellvertreter war man sich dann schon uneinig. Die FUW stellte als zweiten Kandidaten Andreas Burrer auf, der bei den Kommunalwahlen nach Markus Xander die meisten Stimmen erhalten hatte. Die BU schickte Joachim Knecht ins Rennen.

Mit einer Enthaltung erhielten beide Kandidaten jeweils neun Stimmen, woran sich auch im zweiten Wahlgang nichts änderte. Schließlich hat das Los Joachim Knecht als zweiten Stellvertreter bestimmt.

Zur dritten Stellvertreterin wurde mit 12 Stimmen Petra Suchanek-Henrich der Neuen Liste gewählt.

Zu fortgeschrittener Zeit konnte schließlich das Buffet neben dem Rathaus eröffnet werden.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

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