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Berichte aus dem Gemeinderat

15.05.2018

Asphaltierter Festplatz

Sanierung

In der Gemeinderatssitzung am 8. Mai stellte die Verwaltung einen Entwurf vor, wie man den Festplatz so reparieren und sanieren könnte, dass daraus auch städtebaulich ein Nutzten erwächst und die Schulwegsituation für die Katharina-Kepler-Schule verbessert werden könnte.

Dabei handele es sich aber nicht um einen Vorschlag zum Beschluss, sondern um eine perspektivische Betrachtungsweise, erläuterte Bürgermeister Heckmann. Man wolle von Seiten des Gemeinderats ein Stimmungsbild einholen, ob und wie man aus dem Platz an der Weinsteige mehr machen könne.

Uwe Kenngott aus dem Bauamt stelle dazu ein Entwurf mit Kosten des Ingenieurbüro Ippich vor. Dieser reiche von reinen Reparaturarbeiten für rund 73 000 €  bis hin zur „Supermaßnahme“ mit Kosten in Höhe von 233 000 €, erläuterte Kenngott. Dazwischen könne man sich bewegen.

Hintergrund des Themas waren zum einen immer wieder Anfragen der Maienfest GbR, ob der Platz neu asphaltiert werden könne und Anregungen der Schulen. In den Gesprächen zum neuen Busbahnhof gab es von Schulseite immer wieder den Hinweis, dass sehr viele Eltern ihre Kinder mit dem Auto zur KKS fahren und dass es dadurch zu gefährlichen Situationen auf dem Schulweg komme.

Bei einem Umbau des Festplatzes könnte man für den Schulbetrieb Parkplätze bzw. sogenannte „Kiss and Drop“- Bereiche einrichten, an denen die Eltern die Kinder absetzen und diese dann die letzten Meter alleine zur Schule laufen.

Die Mitglieder des Gemeinderats waren sich in ihrer Meinung zu einer größeren Baumaßnahme auf dem Festplatz einig.

So viel Geld auszugeben, um vielleicht ein paar Eltern dazu zu motivieren, ihre Kinder nicht direkt vor die Schule zu fahren, mache keinen Sinn.

Der Festplatz solle so bleiben, wie er ist, bekräftigten die Fraktionssprecher Markus Xander (FUW) und Joachim Esenwein (BU).

Auch Friedrich Sigmund ist sich sicher, dass man so viele Parkplätze einrichten, wie man wolle, aber das Problem der vielen Autos direkt vor der Schule damit nicht beheben könne.

Marianne Giebler (NL) merkte an, dass man den Gedanken, weitere Parkplätze in Güglingen einzurichten, im Kopf behalten solle, da es auch an der Herzogskelter schon immer sehr eng werde, wenn dort größere Veranstaltungen seien.

Fazit der Diskussion am 8. Mai war, dass es vorerst keine Maßnahme am Festplatz geben werde und man diesen erst einmal so belässt, wie er ist.

 

Realschule

Vorstellung zur Konzeption Computereinrichtung und Ermächtigung der Ausschreibung

In den vergangenen Jahren hat die Realschule u.a. für die Ausstattung der Computerräume Gelder aus den Verfügungsmitteln in Höhe von ca. 170.000,00 € zurückgelegt.

Auf Grund der Umstellung auf das neue Haushaltsrecht wurden die Haushaltsreste aufgelöst. Für den Haushalt 2018 wurden die Mittel als investive Maßnahme in Höhe von 145.000 € eingestellt.

Die Ausstattung der Computerräume ist in die Jahre gekommen und  sowohl Hard- als auch Software werden den wachsenden Anforderungen und neuen Schulformen nicht mehr gerecht.  Zudem können die Computer auch nur noch schwer von eigenen Lehrkräften betreut werden, so Rektor Klaus Pfeil, der bei der Gemeinderatsitzung am 8. Mai zur Darstellung der Überlegungen an der Schule gekommen war.

Es sei angedacht 95 Computer und die dafür notwendige Hard- und Software anzuschaffen und es ist vorgesehen ein Schüler-WLAN-Netz aufzubauen.

Für die Systemausarbeitung und spätere Betreuung sehe man die Firma Grötzinger aus Kirchheim als geeignet an, da man mit dieser Firma in der Verwaltung schon seit geraumer Zeit gut zusammenarbeite. Zudem habe diese Firma auch Erfahrung mit anderen Schulen im Bereich Computerausstattung gemacht, ergänzte Uwe Kenngott aus dem Stadtbauamt.

 

Die bisherige Kostenschätzung von rund 168 000 € brutto  setzt sich wie folgt zusammen:

1.    Hardware                                                      99.000,00 €

2.    Software                                                       20.000,00 €

3.    Installation PC`s und Elektro gerundet         49.000,00 €

 

Von Seiten des Gemeinderats bestanden keine Bedenken gegenüber dem geplanten Vorgehen in der Realschule, sodass schnell beschlossen wurde, die Verwaltung zu ermächtigen die Leistungen auszuschreiben. Es ist vorgesehen, den Vergabevorschlag in der Gemeinderatssitzung am 19. Juni vorzustellen.

 

Schöffenwahl für die Geschäftsjahre 2019 - 2023

Für die Wahl der Schöffen müssen die Gemeinden bis 22. Juni Vorschlagslisten aufstellen und diese nach öffentlicher Auslegung bis August an das zuständige Amtsgericht übersenden.

Über das Amtsblatt wurden mögliche Bewerber aus Güglingen aufgerufen, sich für das Schöffenamt zu bewerben.

Das verantwortungsvolle Amt eines Schöffen verlangt in hohem Maße Unparteilichkeit, Selbstständigkeit und Reife des Urteils, aber auch geistige Beweglichkeit und – wegen des anstrengenden Sitzungsdienstes – gesundheitliche Eignung. Juristische Kenntnisse irgendwelcher Art sind für das Amt nicht erforderlich.

Sieben Personen haben sich für die Geschäftsjahre 2019-2023 beworben:

Aus datenschutzrechtlichen Gründen dürfen diese an dieser Stelle nicht namentlich genannte werden.

Die Liste kann aus der Mitte des Gemeinderats noch ergänzt werden. Auf die Nachfrage des Bürgermeisters wurden keine Ergänzungen gemacht und die Liste wurde in der Sitzung am 8. Mai wie vorgelegt beschlossen.

Die Vorschlagsliste wird von 4. bis 11. Juni 2018 im Rathaus der Stadt Güglingen, Marktstraße 19/21, 74363 Güglingen, in Zimmer 7, zu jedermanns Einsicht aufgelegt.

Nach Ablauf der Einspruchsfrist wird die Vorschlagsliste mit den eingegangenen Einsprüchen und einer Bescheinigung über die öffentliche Bekanntmachung und die einwöchige Auslegung dem Amtsgericht übersendet. Die Wahl der Schöffen erfolgt dann durch den Schöffenwahlausschuss unter dem Vorsitz des Richters beim Amtsgericht.

 

Für die Wahl der Jugendschöffen gab es eine Bewerbung für die Geschäftsjahre 2019-2023: Aus datenschutzrechtlichen Gründen darf diese Person an dieser Stelle nicht namentelich genannt werden. 

 

Die Vorschlagsliste für die Wahl der Jugendschöffen wird vom Jugendhilfeausschuss des Landkreises Heilbronn aufgestellt und die Auslegung erfolgt im Jugendamt. Eine Beschlussfassung des Gemeinderats ist nicht erforderlich.

 

 

Bausachen

Zwei Bausachen wurden in der Sitzung am 8. Mai beschlossen. Der Anbau eines Quergiebels an ein bestehendes Wohnhaus in Güglingen und der Umbau eines Scheunengebäudes in Frauenzimmern.

 

 

 

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