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Historische Bauwerke (A-N)

A – Mauritiuskirche
Die Mauritiuskirche in Güglingen
Die Mauritiuskirche in Güglingen

Evangelische Stadtkirche - erste Erwähnung 1241 - damals im Besitz der Herren von Neuffen - 1295 Schenkung an das Kloster zum Heiligen Grab Speyer - Reformation um 1539 - Mittelalterliche (gotische) Kirche bis 1751 - Barockkirche 1762 - abgebrannt 7.3.1849 beim Stadtbrand - 1850 im Kameralstil wieder aufgebaut - Innenerneuerung 1977.

Von der mittelalterlichen Kirche Güglingens ist wenig bekannt. Die erhaltenen Zeugnisse über die ältere Kirche weisen darauf hin, dass es sich um eine kleine Kapelle gehandelt haben muss, die noch in mittelalterlicher Zeit vergrößert wurde und einen niedrigen Turm nach Art eines Dachreiters an der Seite gegen Osten trug.

 

In der Zeichnung von Kieser (1684) ist ein drei- oder fünfeckiger gotischer Chor zu erkennen, auf dessen Dach der Turmhelm aufgesetzt ist. Das tief herabgezogene Kirchendach könnte darauf hinweisen, dass man das Schiff nach beiden Seiten erweiterte und an der Südostecke ein heute noch vorhandenes Treppentürmchen mit der Inschrift "anno 1575 Hans Laier" anfügte.

 

Das wertvollste Ausstattungsstück der Kirche, ein Palm- oder Hungertuch mit 60 Bildern des Alten und Neuen Testaments von 7,5 Metern Länge und 4,3 Metern Breite diente früher dazu, über die Zeit der 40-tägigen Fasten den Altar, das Altarkreuz und die Altarbilder zu verhüllen. Stilistisch gehörte es in das 15. Jahrhundert.

 

Mit der neuen Barockkirche war man wohl zufrieden. Das zeigt der Pfarrbericht von 1828: Die Kirche auf dem Markt ist hell, geräumig, trocken und in sehr gutem Zustand, zum Predigen trefflich geeignet, hat in gleicher Höhe mit der Kanzel gen Süden, eine helle, angenehme, heizbare Sakristei sowie einen steinernen Turm mit Uhr und drei Glocken.

 

Vermutlich wäre diese Barockkirche heute noch am Platz, wenn sie nicht bei jenem berüchtigten Stadtbrand vom 7. März 1849 den Flammen zum Opfer gefallen wäre. Der Kirchturm brannte wie eine hell leuchtende Fackel, das Kirchenschiff ging mit all seinen Einrichtungsgegenständen, darunter auch dem einzigartigen Palmtuch, bis auf die Grundmauern ab.

 

Bald nach den Aufräumungsarbeiten machte sich Baurat Abel aus Ludwigsburg daran, Pläne für den Wiederaufbau der Kirche auszuarbeiten. Sie wurde auf dem alten Platz im so genannten Kameralamtsstil aufgebaut. Nur vom Turm war ein geringer Teil stehen geblieben.

 

Am 21. September 1849 war die Grundsteinlegung, ein Jahr später, am 3. November 1850, wurde die Kirche eingeweiht. Das Kirchenschiff, als Predigt- und Hallenkirche konzipiert, wurde nach den Regeln der Symmetrie gebaut; selbst der Altar, der Taufstein und die Kanzel wurden diesem Prinzip untergeordnet. Wenn auch die frühe Kirchengeschichte Güglingens im Dunkeln liegt, so darf man doch mit Recht annehmen, dass Güglingen Mittelpunkt eines Pfarrsprengels mit Pfaffenhofen, dem Rodbachhof, Stockheim und Eibensbach war.

 

Da der Rodbachhof bereits 793 im Lorscher Urkundenbuch erwähnt wird, kann man wohl dieses Datum als Anhaltspunkt für das Mindestalter der Güglinger Kirche annehmen.

 

Beim Aufbau der Kirche wurde 1850 in den Grundmauern ein römischer Viergötterstein gefunden, der zu einer Jupiter-Gigantensäule gehört haben dürfte und vermutlich von einem römischen Gutshof unterhalb von Güglingen stammte. Auch das weist auf ein hohes Alter der Kirche hin. Dieser Stein befindet sich im Stuttgarter Lapidarium, ein Abguss ist im Foyer der Herzogskelterq aufgestellt.

B – Lateinschule
Marktstraße 20/ 22 - Alte Lateinschule
Marktstraße 20/ 22 - Alte Lateinschule

Im 15. Jahrhundert als Stadtschreiberschule erwähnt. Seit 1529 Mauritiusschulhaus im Patronatsbesitz der Heiligen-Grab-Klosters zu Speyer. 1541 von Herzog Ulrich gekauft. Bis 1906 Lateinschule - heute Wohn- und Geschäftshaus.

C – Marktstraße 20/22
Marktstraße 20/22
Marktstraße 20/22

Erbaut im 16. Jahrhundert - 1986 Umbau zum wohn- und Geschäftshaus samt Freilegung des Fachwerks.

D – Altes Amtshaus
Altes Amtshaus - Rathaus
Altes Amtshaus - Rathaus

Erste Hinweise 1349 - von Herzog Ulrich 1541 gekauft. Amtssitz des Vogts Matthias Stähelin - an der Süd-Ost-Ecke viergeteiltes württembergisches Wappen mit Fürstenhut. 1986 restauriert und zum Neuen Rathaus umgebaut.

E – Altes Rathaus
Das alte Rathaus - heute Römermuseum
Das alte Rathaus - heute Römermuseum

Bereits 1359 wird ein Markthaus erwähnt - von 1591 bis 1803 kleines Rathaus - 1803 Neubau eines Rathauses, das 1849 beim Stadtbrand zerstört und 1850 durch das Rathaus ersetzt wurde. Seit April 2008 ist das Römermuseum in diesem Gebäude eingerichtet.

F – Steinhaus/Helferhaus
Helferhaus / Steinhaus
Helferhaus / Steinhaus

Das Steinhaus, auch Helfer- oder Klunzingerhaus genannt, ist das älteste Haus Güglingens und wird bereit 1349 erwähnt. Nach der Reformation Wohnsitz des Diakonus oder Helfers (2. evangelischer Geistlicher), daher auch Helferhaus. Seit 1840 Privatbesitz, Erneuerung 1981.

G – Alte Stadtmauer
Alte Stadtmauer
Alte Stadtmauer

Alte Stadtmauer im Deutschen Hof.

H – Kelter und Bandhaus
Herzogskelter und Bandhaus
Herzogskelter und Bandhaus

Bau der Kelter und des Bandhauses (heute Herzogskelter) unter den Herzögen Christoph und Ludwig 1568 - 1572. Unter der Kelter befindet sich ein Keller für 6.000 Hektoliter Wein. Über der Kelter ist ein dreistöckiger Fruchtboden für 5.000 Scheffel Frucht.

Das Bandhaus diente zur Aufbewahrung des Keltergeschirrs (Faßbänder). Reste der alten Stadtmauer sind an der Nordwestecke mit der Kelter verbunden. Auf der Suche nach einer neuen Funktion dieses mittelalterlichen Baukomplexes wurden unterschiedliche Funktionen diskutiert: Einkaufsmarkt, Textilhaus, Wohnungen, Gastronomie.

1979 bis1981 wurden beide Bebäude erneuert und zu einem Bürgersaal mit Hotel und Gaststätte umgebaut. Heute gehört die Kelter samt Keller und Bandhaus der Stadt Güglingen.

I – Zehntscheuer
Die Zehntscheuer - heute Volksbank-Gebäude
Die Zehntscheuer - heute Volksbank-Gebäude

Die Zehntscheuer wurde in den Jahren 1563 bis 1567 unter der Herrschaft des Herzog Christoph von Württemberg gebaut.

Hier wurde der Frucht- und Obstzehnte des Amtes Güglingen gelagert.

Als man im 19. Jahrhundert die Naturalzehnten durch Geld ablöste, wurde die Scheuer 1852 an die Stadt Güglingen verkauft.

1889 veräußerte die Gemeinde die eine Hälfte, die Dinkelscheuer, während die Haberscheuer weiterhin im Eigentum der Gemeinde blieb.

1976 wurde das vom Abbruch bedrohte Gebäude von der damaligen Raiffeisen- und Volksbank Güglingen (heute Volksbank Brackenheim-Güglingen) erworben und zu einer Bank umbegaut. Neuerlicher Umbau 1999 - Änderungen an der Glasfassade und im Gebäudeinneren.

K – Alte Stadtapotheke
Alte Stadtapotheke
Alte Stadtapotheke

1691 wurde die erste Apotheke in Güglingen eröffnet. 1835 erbaute Franz Hahn die heutige Apotheke.

L – Schafhaus

1564 unter Herzog Christoph für ca. 600 Schafe erbaut. Das Areal am Schafhausplatz hat ab 2002 ein neues Gesicht bekommen. Private Umbaumaßnahmen am alten Schafhaus ergänzen sich mit neuen Gebäuden. Nördlich des Platzes ist ein neues Wohn- und Geschäftshaus mit Arztpraxis, Apotheke und Friseursalon entstanden.

M – Altes Schulhaus
Altes Schulhaus Maulbronner Straße
Altes Schulhaus Maulbronner Straße

1841 als Volksschule erbaut - heute Wohnhaus.

N – Ehemaliges Wohnhaus mit Scheune
Wohnhaus und Scheune - heute Foto-Atelier
Wohnhaus und Scheune - heute Foto-Atelier

Erbaut 1681 von Stoffel Lang, Bürgermeister von Güglingen. 1984 umgebaut zum Wohn- und Geschäftshaus.

Kunst in der Stadt (1-45)

1 – Wandbilder Mauritiuskirche

"Wandbilder"
Lude Döring, Häfnerhaslach

 

Von der mittelalterlichen Kirche Güglingens ist wenig bekannt. Die erhaltenen Zeugnisse über die ältere Kirche weisen darauf hin, dass es sich um eine kleine Kapelle gehandelt haben muss, die noch in mittelalterlicher Zeit vergrößert wurde und einen niedrigen Turm nach Art eines Dachreiters an der Seite gegen Osten trug.

In der Zeichnung von Kieser (1684) ist ein drei- oder fünfeckiger gotischer Chor zu erkennen, auf dessen Dach der Turmhelm aufgesetzt ist. Das tief herabgezogene Kirchendach könnte darauf hinweisen, dass man das Schiff nach beiden Seiten erweiterte und an der Südostecke ein heute noch vorhandenes Treppentürmchen mit der Inschrift "anno 1575 Hans Laier" anfügte.

Das wertvollste Ausstattungsstück der Kirche, ein Palm- oder Hungertuch mit 60 Bildern des Alten und Neuen Testaments von 7,5 Metern Länge und 4,3 Metern Breite diente früher dazu, über die Zeit der 40-tägigen Fasten den Altar, das Altarkreuz und die Altarbilder zu verhüllen. Stilistisch gehörte es in das 15. Jahrhundert.

Mit der neuen Barockkirche war man wohl zufrieden. Das zeigt der Pfarrbericht von 1828: Die Kirche auf dem Markt ist hell, geräumig, trocken und in sehr gutem Zustand, zum Predigen trefflich geeignet, hat in gleicher Höhe mit der Kanzel gen Süden, eine helle, angenehme, heizbare Sakristei sowie einen steinernen Turm mit Uhr und drei Glocken.

Vermutlich wäre diese Barockkirche heute noch am Platz, wenn sie nicht bei jenem berüchtigten Stadtbrand vom 7. März 1849 den Flammen zum Opfer gefallen wäre. Der Kirchturm brannte wie eine hell leuchtende Fackel, das Kirchenschiff ging mit all seinen Einrichtungsgegenständen, darunter auch dem einzigartigen Palmtuch, bis auf die Grundmauern ab.

Bald nach den Aufräumungsarbeiten machte sich Baurat Abel aus Ludwigsburg daran, Pläne für den Wiederaufbau der Kirche auszuarbeiten. Sie wurde auf dem alten Platz im so genannten Kameralamtsstil aufgebaut. Nur vom Turm war ein geringer Teil stehen geblieben.

Am 21. September 1849 war die Grundsteinlegung, ein Jahr später, am 3. November 1850, wurde die Kirche eingeweiht. Das Kirchenschiff, als Predigt- und Hallenkirche konzipiert, wurde nach den Regeln der Symmetrie gebaut; selbst der Altar, der Taufstein und die Kanzel wurden diesem Prinzip untergeordnet. Wenn auch die frühe Kirchengeschichte Güglingens im Dunkeln liegt, so darf man doch mit Recht annehmen, dass Güglingen Mittelpunkt eines Pfarrsprengels mit Pfaffenhofen, dem Rodbachhof, Stockheim und Eibensbach war.

Da der Rodbachhof bereits 793 im Lorscher Urkundenbuch erwähnt wird, kann man wohl dieses Datum als Anhaltspunkt für das Mindestalter der Güglinger Kirche annehmen.

Beim Aufbau der Kirche wurde 1850 in den Grundmauern ein römischer Viergötterstein gefunden, der zu einer Jupiter-Gigantensäule gehört haben dürfte und vermutlich von einem römischen Gutshof unterhalb von Güglingen stammte. Auch das weist auf ein hohes Alter der Kirche hin. Dieser Stein befindet sich im Stuttgarter Lapidarium, ein Abguss ist im Foyer der Herzogskelter aufgestellt.

2 – Kruzifix Mauritiuskirche

Mauritiuskirche

"Kruzifix"
Gunther Stilling, Güglingen

3 – Antikglasfenster Mauritiuskirche

Mauritiuskirche

"Antikglasfenster"
Gerhard Dreher, Weilheim / Teck

4 – Walnuß vor der Mauritiuskirche

Vor der Mauritiuskirche:
"Walnuß"
Jörg Failmezger, Pleidelsheim

5 – Vier Jahreszeiten

Bronzeplastik vor der Kreissparkasse, Marktplatz
"Vier Jahreszeiten"
Ursula Stock, Güglingen

6 – Tanz ums Goldene Kalb

Kreissparkasse:
"Tanz um's Goldene Kalb"
Klaus Henning, Altensteig

6a – Einigkeit macht stark

Bronze-Skulptur vor dem Rathaus Güglingen:
"Einigkeit macht stark - Persil bleibt Persil"
Guido Messer, Korb im Remstal

7 – Lebensbaum

Bronzeskulptur im Foyer des Rathauses
"Lebensbaum"
Ursula Stock, Güglingen

8 – Tapiserie

Rathaus:
"Tapiserie"
Ritzi Jacobi, Neubärental

9 – Marktbrunnen

Rathaus:
"Marktbrunnen mit Fischweib aus dem 16. Jahrhundert"

10 – Wassertierbrunnen

Deutscher Hof:
"Wassertierbrunnen"
Wolfgang Knorr, Rudersberg

11 – Güglinger Bacchus

Bronzeskulptur im Deutschen Hof:
"Güglinger Bacchus"
Jürgen Goertz, Angelbachtal/Eichtersheim

12 – Keramik-Embleme

Deutscher Hof:
"Keramik-Embleme"
Lee Babeli, Heilbronn

13 – Viergötterstein mit Steinzeitung

Deutscher Hof:
"Viergötterstein" mit "Steinzeitung"
Kubach-Willmsen-Team, Bad Münster

14 – Güglinger Uhr

Deutscher Hof:
"Güglinger Uhr"
Walter Giers, Schwäb. Gmünd

 

Die Güglinger Uhr wird von der Braunschweiger Atomuhr überwacht und korrigiert.

Zu jeder vollen Minute entsteht ein scheinbar fallender Lichttropfen durch ca. 20 Glühlampen in dem senkrechten Plexiglaskörper.

Über Lautsprecher ertönt zu jeder vollen Stunde eine spezielle Sound-Elektronik mit einem Lied, Vogelgezwitscher, Jazz oder eine Sprechstimme.

Die Folge wird durch Zufallselektronik bestimmt.

15 – Figurengruppe (Teilmotiv)

Deutscher Hof:
"Figurengruppe" (Teilmotiv)
Joachim Schmettau, Berlin

16 – Figurengruppe (Teilmotiv)

Deutscher Hof:
"Figurengruppe" (Teilmotiv)
Joachim Schmettau, Berlin

17 – Wandbild Sport
leere Bildbox

Deutscher Hof:
"Wandbild Sport"
Ursula Stock, Güglingen

18 – Weinbrunnen

Deutscher Hof:
"Weinbrunnen"
Ursula Stock, Güglingen

19 – Weiherelief Epona

Deutscher Hof:
"Epona"
Römisches Weiherelief

20 – Viergötterstein Herzogskelter

Herzogskelter, unteres Foyer:
"Viergötterstein"
Fundort Güglingen

21 – Bronzerelief Alpenglühen

Herzogskelter, unteres Foyer:
"Alpenglühen"
Joachim Schmettau, Berlin

22 – Bronzeplastik Phalanx

Herzogskelter, oberes Foyer:
"Phalanx"
Gunther Stilling, Güglingen

23 – Wandbilder Herzogskelter

Herzogskelter - Saal:
"Wandbilder"
Ursula Stock, Güglingen

24 – Kachelofen / Keramik-Kapitelle

Herzogskelter - Restaurant:
"Kachelofen und Keramik-Kapitelle"
A. E. Faiss, Ottenbach

25 – Der Wächter

Vor der Herzogskelter -Südseite:
"Der Wächter"
Richard Heß, Darmstadt

26 – Güglinger Sphinx

Vor der Volksbank:
"Sphinx"
Gunther Stilling, Güglingen

27 – Türgriffe Arm und reich

Volksbank: Türgriffe
"Arm und Reich"
Guido Messer, Korb

28 – Holzplastik Kleiner Schritt nach vorn

Bei der Stadtapotheke:
"Kleiner Schritt nach vorn"
Wolfgang Thiel, Stuttgart

29 – Türgriff Alte Stadtapotheke

Eingang Stadtapotheke:
"Türgriff"
Hans Nübold, Adlesberg

30 – Ikarus auf dem Adler-Eck

Adlereck:
"Ikarus"
Gunther Stilling, Güglingen

31 – Historischer Adler

Adlereck:
"Historischer Adler mit neuen Schwingen"
Ursula Stock, Güglingen

32 – Steinplastik Cosmic

Vor Kleingartacher Straße 11:
"Cosmic"
Otmar Mohring, Stuttgart

33 – Pentagramm

Vor Kleingartacher Straße 21:
"Pentagramm"
Bernd Wilhelm Blank, Berlin

34 – Kopf mit 7 Figuren

Vor Kleingartacher Straße 21:
"Pentagramm"
Bernd Wilhelm Blank, Berlin

35 – Figur 1000

Eingang zum Gartacher Hof:
"Figur 1000"
Horst Antes, Karlsruhe-Wolfartsweier

36 – Cavalli

Im Gartacher Hof:
"Cavalli"
Ursula Stock, Güglingen

37 – 9. Längengrad

Im Pavillon Gartacher Hof:
"9. Längengrad"
Juraj Marth, Bratislava

38 – Eisengußteile

Vor Eingang Realschule:
"Eisengußteile"
Heinz Rall, Güglingen

39 – Die Zeitschwangere

Stadtgraben Realschule:
"Die Zeitschwangere"
Wolfgang Knorr, Rudersberg

40 – Die Vorsehung

Zwischen Realschule und Mediothek:
"Die Vorsehung"
Josef Jankovic, Bratislava

41 – Ein Rahmen für Geschichten

Vor Mediothek:
"Ein Rahmen für Geschichten"
Josef Nadj, Horb-Dettingen

42 – Güglinger Palmtuch

Mauritiuskirche:
"Palmtuch"

 

Ein unverkennbar zeitgenössisches Werk ist das monumentale Güglinger Palmtuch.

Ein Mosaik, das Geschichte nicht durch Nachahmung, sondern durch eigenwillige Deutung nachvollziehbar macht. Das sechs Meter hohe und 3,70 Meter breite, in acht horizontalen und fünf vertikalen Streifen angeordnete Palmtuch in der evangelischen Mauritiuskirche ist ein "Zufallsprodukt", ein heterogenes Gebilde, das durch die thematische Bindung zu einer in sich geschlossenen Gesamtkomposition wird.

40 Künstlerinnen und Künstler aus der Bundesrepublik und dem deutschsprachigen Ausland haben, auf Initiative des Güglinger Architekten Heinz Rall, für das Palmtuch ein quadratisches Bild im Format 70 x 70 cm gestiftet.

Ausgangspunkt war die schriftliche Überlieferung des 1849 beim Stadtbrand vernichteten mittelalterlichen Güglinger Palmtuchs durch Stadtpfarrer Karl Klunzinger. Das Tuch entspricht im Format in etwa dem historischen Vorbild und war ursprünglich als Rollenbild geplant, was aber wegen der unterschiedlichen Oberflächenstruktur der Bilder nicht möglich war.

Das Ergebnis ist ein überwältigendes Zeugnis zeitgenössischer künstlerischer Ausdrucksweisen, ein autonomes Kunstwerk in ästhetischer Disharmonie und ein Protokoll der Auseinandersetzung unterschiedlicher Künstler mit dem vorgegebenen Themenspektrum.

Anläßlich der Übergabe des neuen Palmtuches am 16. Juni 1988 ist eine ausführliche Publikation sowie ein Poster erschienen. Beides ist bei der Evangelischen Kirchengemeinde Güglingen, Kirchgasse 6 (Tel. 07135/960442) oder bei der Stadtverwaltung Güglingen, Marktstr. 19-21, (Tel. 07135/10824) erhältlich.

43 – il Guardiano

Klunzinger Straße. / Gartenstraße:
"il Guardino"
Carlo Mardini, Italien

44 – Eimerfrau

Vohbergstraße Eibensbach:
"Eimerfrau"
Martin Kirstein, Winnenden

45 – Windblüten

Vor der Riedfurthalle in Frauenzimmern:
"Windblüten"
Hans Bäurle, Altdorf bei Böblingen

Stadt Güglingen
Marktstraße 19-21
74363 Güglingen

Sprechstunden vormittags:
Mo.-Do. 8.00 - 12.00 Uhr
Frei. 8.00 - 12.30 Uhr
Sprechstunden nachmittags:
Die. 14.00 - 18.00 Uhr

Tel.: +49 (0) 71 35 - 108 0
Fax: +49 (0) 71 35 - 108 57
E-Mail: stadt@gueglingen.de