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Festakt zum Partnerschaftsjubiläum in der Herzogskelter

05.07.2017

Nach dem Empfang am Eibensbacher Backhaus am Freitag, wurden Gäste und Güglinger samstags am nächsten typisch Güglinger Platz empfangen, am Weinbrunnen.

 

Festakt

 

Die, die es vorher nicht glauben wollte, waren schnell vom Gegenteil überzeugt: Ja, aus dem Brunnen fließt tatsächlich Wein.

Mit bester Laune trudelten nach und nach Engländer, Franzosen und Güglinger ein, nachdem sie den Tag in Tripsdrill, dem Römermuseum oder anderen schönen Orten im Zabergäu verbracht hatten.

 

Viele Freundschaften und persönliche Verbindungen sind zwischen den Familien in den letzten zehn Jahren der Partnerschaft entstanden und so konnten die rund 80 Gäste aus England und Frankreich auch überwiegend privat untergebracht werden.

Erfreulicherweise waren auch zahlreiche Kinder und Jugendliche aus den Partnerstädten dabei, haben Kontakte geknüpft und die Güglinger Gastfreundschaft erlebt.

Diese neuen Kontakte sind die notwendige Grundlage dafür, dass das Projekt Städtepartnerschaft auch in den nächsten 10 Jahren weiter gelebt wird.

Dass die Jugendlichen vor allem auch im Schulbereich weiter motiviert werden, sich wie ihre Eltern für eine Partnerschaft einzusetzen, da müsse man noch Fortschritte erreichen, betonte Bürgermeister Jaques Weibel in seiner Rede.

Bei insgesamt sechs Reden waren Bedenken, dass der Festakt zu einem Marathon wird, durchaus angebracht. Diese wurden aber sehr schnell ausgeräumt. Kurz gehaltene Reden und Grußworte und vor allem tolle musikalische Einlagen machten den Abend trotz seiner Länge zu einem kurzweiligen.

 

Festakt

Die Schulband der Güglinger Realschule gab zur Begrüßung zwei Songs zum Besten.

 

Festakt

Der Frauenchor Sing4fun aus Eibensbach sang passend zum Anlass in fünf Sprachen.

 

Festakt

Charmant wie schon am Freitag waren auch die „Les Promeneurs“ wieder auf der Bühne.

 

Festakt

Vorgeschmack auf das große Konzert am Sonntag gab es vom National Youth Harp Orchestra

 

Bürgermeister Ulrich Heckmann stellte in seinem Grußwort Europa als Großes und Ganzes in den Mittelpunkt. Den Brexit sieht er als große Tragödie, ist aber sicher, dass Briten, Franzosen und Deutsche trotzdem weiter im gemeinsamen europäischen Haus leben werden. Und trotzdem, so Heckmann, müsse man für die europäischen Werte kämpfen, da für viele Frieden in Europa zur Selbstverständlichkeit geworden sei und für den Gemeinsinn oft nur noch wenig gearbeitet werde.

In Güglingen war dieser Gemeinsinn am Wochenende überall zu spüren. Gleichzeitig wurde man daran erinnert, dass der Brexit oder andere nationalistische Tendenzen den europäischen Gemeinsinn schwächen und es daher umso wichtiger ist, die Ländergrenzen überschreitenden Freundschaften zu pflegen.

 

Irene Gutbrod, Vorsitzende des Partnerschaftsverein, nutzte das Jubiläum, um zurückzublicken, wie vor 10 Jahren alles begann und wie es gerade im Falle von England ein etwas längerer Weg war bis sich Güglingen und Dorking gefunden haben.

Dass diese Partnerschaft trotz Brexit bestehen und wachsen wird, davon ist Simon Ling,  Chariman von  Mole Valley, zu dem Dorking gehört, überzeugt. Ebenso der  Vorsitzende des Partnerschaftsvereins  Anthony Wakefield, der auf „10 Jahre einer sehr glücklichen Freundschaft“ zurückblickt.

Auf eine solche Freundschaft blickt auch Annick Lambert  von französischer Seite zurück, die seit der ersten Stunde der Partnerschaft im Boot ist und für Bürgermeister Jaques Weible ist Güglingen auch schon ein bisschen zur eigenen Stadt geworden.

 

PartnerschaftsjubiläumV.l.n.r. Anthony Wakefield, Annick Lambert, Irene Gutbrod, Simon Ling, Ulrich Heckmann, Jaques Weibel, Klaus Dieterich und Didier Charpentier haben sich um die Partnerschaft verdient gemacht.

Genug Zeit für Gespräche war dann beim gemeinsamen Essen, für das die Herzogskelter ein mediterranes Buffet im Foyer aufgebaut hatte.

 

Am Sonntag ging es dann nochmal in Richtung Eibensbach. Die Evangelische Kirchengemeinde veranstaltete die „Kirche im Grünen“ in der Burgruine Blankenhorn und der Partnerschaftsverein konnte sich dort mit seinen Gästen hervorragend „einklinken“. Pfarrer Tobias Wacker hatte sich mit einem dreisprachigen Liedblatt samt seiner Predigt ebenfalls sehr gut auf die Besucher aus den drei Ländern eingestellt und für das leibliche Wohl war natürlich ebenfalls bestens gesorgt.

 

Partnerschaftsjubiläum

Dreisprachiger Gottesdienst am Sonntag bei der Kirche im Grünen (Foto: Baumann)

 

Partnerschaftsjubiläum

Nach Aufstieg und Gottesdienst gab es für alle eine Stärkung

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

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