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Festliche Gemeinderatssitzung

09.05.2017

Verabschiedung von Bürgermeister Klaus Dieterich und Amtseinsetzung von Ulrich Heckmann

 

 

Vermutlich war es die am besten besuchteste Gemeinderatssitzung der letzten Jahre, die der stellvertretende Bürgermeister Markus Xander am Freitagabend im festlich geschmückten Bürgersaal der Herzogskelter eröffnete.

Hunderte Gäste sowie Bürgerinnen und Bürger der Stadt Güglingen waren gekommen, um den 24 Jahren im Amt gewesenen Bürgermeister Klaus Dieterich zu verabschieden und den im Februar neu gewählten Ulrich Heckmann zu begrüßen. Darunter Gäste aus der hohen Politik, zahlreiche Bürgermeister aus den umliegenden Gemeinden, Freunde und Familien, Mitarbeiter und Wegbegleiter, sowie Vertreter der Schulen, Kirchen, Vereine und Organisationen.

Keine langen Reden und eine lockere Atmosphäre hatte sich Dieterich zu diesem Anlass gewünscht, sodass der Spanische Tanz von Moritz Moszkowski, den Daniel Koschitzki und Kirstin Kares, verantwortlich für den musikalischen Teil des Abends, zur Eröffnung spielten, gut gepasst hat.

 

 

Das Ende einer so langen Amtszeit ist natürlich auch Anlass zum Rückblick. „In 24 Jahren wurde hervorragende Arbeit geleistet und Klaus Dieterich kann stolz darauf sein, was er bewirkt hat“, so Markus Xander. Er betont, dass die positive Entwicklung von Güglingen vor allem auch den guten Kontakten zur Wirtschaft zu verdanken sei, die Klaus Dieterich immer pflegte.

Unzählige Bauprojekte, deren Erweiterungen und vieles mehr standen in 338 Gemeinderatssitzungen und 246  Ausschusssitzungen auf den Tagesordnungen. Hinzu kamen unzählige Feste, Reisen in die Partnerstädte, Einweihungen, Jubiläen und Veranstaltungen.

Dauerbrenner aller Amtszeiten war das Thema Bildung und Betreuung. Alle paar Jahre stand wieder eine Erweiterung in den Schulen oder den Betreuungseinrichtungen auf dem Programm. Zuletzt die große Erweiterung und Sanierung der Realschule.

Mit einer Bilderpräsentation rief Markus Xander die Ereignisse seit Dieterichs Einsetzung im April 1993 in Erinnerung.

Im Namen des Gemeinderats dankte er ihm im Anschluss für die konstruktive und gute Arbeit in all den Jahren.

 

 

 

 

Als Abschiedsgeschenk überreichte er die Figur „Weltenbummel“ die all die Jahre das Büro von Klaus Dieterich zierte. Die Plastik von Daniel Wagenblast war dem Bürgermeister, der vielleicht nun selbst mehr Zeit hat, durch die Welt zu reisen, in all den Jahren ans Herz gewachsen.

Den passenden Koffer für die Reise erhielt er dann kurze Zeit später vom Landrat überreicht.

Trotz des nicht gewünschten Redemarathons; ganz kurz war die Rednerliste natürlich trotzdem nicht: Und so traten Landrat Detlef Piepenburg, OB Klaus Holaschke und Bürgermeister Dieter Böhringer ans Mikrofon für Dankesworte, Erinnerungen an das letzte Vierteljahrhundert und gute Wünsche für die Zukunft.

 „In drei Amtszeiten haben Sie gute Arbeit geleistet“, resümiert Landrat Detlef Piepenburg und betont, dass aber nicht das Geld allein dazu führe, dass es einer Stadt so gut gehe. Es brauche auch jemand, der es sinnvoll einsetzt. Dass Klaus Dieterich das kann, habe er in den letzten Jahrzehnten immer wieder bewiesen, so Piepenburg. Mit dem Römermuseum habe er beispielsweise ein Glanzlicht für die ganze Region geschaffen, für das er ihm sehr dankbar ist. Außerdem zeichneten sich alle Maßnahmen, die Klaus Dieterich zu verantworten hatte immer durch ihre gute Organisation aus.

Zu einer „eindrucksvollen Bilanz“, gratulierte auch Klaus Holaschke im Namen des Gemeindetag-Kreisverbands und dem Sprengel.  Dieterich habe immer frühzeitig die Weichen gestellt und stets Visionen, die es für ein solches Amt braucht, eingebracht. Und er war jemand, der sich nicht habe verformen lassen und auch kein Blatt vor den Munde genommen habe, so Holaschke.

Nun breche er zu neuen Ufern auf, worin Holaschke keine Amtsmüdigkeit, sondern den Wunsch nach Neuen erkennt. „Ziel des Lebens ist Selbstentwicklung“, zitiert er Oskar Wilde. Dazu wird nun mehr Zeit sein, ebenso wie für die Familie, die in den letzten Jahren sicherlich oft zurückstecken musste.

Viele Blumensträuße gab es zum Dank daher auch für seine Frau Sandra.

 

 

„Dass alles vergeht erfährt man schon in der Jugend; aber wie schnell alles vergeht, erfährt man erst im Alter“. Dieses Zitat der Erzählerin Maria von Ebner-Eschenbach wählte der Pfaffenhofener Bürgermeister Dieterich Böhringer für seine Ansprache. 

Schnell sind sie vergangen, die 24 Jahre in guter Nachbarschaft, in denen die beiden Gemeinden, auch verbunden über den Gemeindeverwaltungsverband Oberes Zabergäu  viel gestemmt haben. Vor allem an die gemeinsamen Dienstfahrten in Sachen Umgehungsstraße zum Regierungspräsidium nach Stuttgart erinnert sich Böhringer. Bestimmt gerne, wenn es um die Gesellschaft bei der Fahrt ging und vermutlich nicht immer gerne, wenn es um die zum Teil ernüchternden Aussagen des Präsidiums zum Thema ging.

 

 

Auch von ihm gab es natürlich Geschenke und wie auch von allen Vorrednern ein herzliches Willkommen an den neuen Bürgermeister Ulrich Heckmann und seine Partnerin Diana Bracher.

 

 

Zu guter Letzt ergriff Klaus Dieterich  das Wort:

„Es ist ein schönes Gefühl,  heute nochmal vor einem so großen Publikum zu sprechen“, freut er sich über den würdigen Rahmen und die vielen Gäste bei der Verabschiedung. Es sei aber auch ein seltsames Gefühl, weil es nun wirklich das letzte Mal ist, nachdem es in den letzten Monaten schon so viele letzte Male gab. Über die Worte zu seiner Verabschiedung habe er sich sehr gefreut. „Es ist etwas Einmaliges, heute so viel Lob und Anerkennung zu erfahren.“

Auch er hatte neben einem Rückblick in Bildern natürlich Dankesgrüße dabei:

An die Räte, mit denen in den letzten drei Amtsperioden meistens einstimmige Beschlüsse gefasst werden konnte, an den Landrat, mit dem er schon lange vor seiner Zeit als Bürgermeister gut zusammengearbeitet hat und zu dem immer ein kurzer Draht bestand, den ganzen Bürgermeisterkollegen im Umkreis, mit denen man viel Arbeit aber über die Jahre auch Privates teilt. Auch dem ganzen Team der Stadt gelte ein herzliches Dankeschön. Mit vielen geht nun ein langer gemeinsamer Weg zu Ende.

Der Dank gilt aber auch allen Bürgern, so Dieterich, „die mich drei Mal gewählt haben. Nur so konnte ich meinen Berufswunsch Tag täglich leben“.

Nicht zuletzt ist es die Familie, der er dankt, da sie diesen nicht immer familienfreundlichen Beruf tagtäglich mitgetragen hat.

Seinem Nachfolger und dem Gemeinderat wünscht er alles Gute, Mut und die Entschlossenheit dabei,  in Zukunft die Geschicke der Stadt zu lenken.

 

 

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